Glossar
Code 128
Code 128 ist ein Barcode, den du selbst erzeugst und druckst. Er trägt Buchstaben wie Ziffern und ist beliebig lang.
Diese Freiheit ist der Punkt. Ein EAN trägt nur dreizehn Ziffern, und nur solche, die GS1 dir gegeben hat.
Wofür du ihn nimmst
- Produkte ohne Barcode vom Lieferanten
- Deine eigene Artikelnummer auf dem Regaletikett
- Etiketten für den Lagerplatz am Regal
- Alles Interne, das ein Scanner lesen soll
Jeder Handscanner der letzten zwanzig Jahre liest Code 128 ohne Einrichtung. Eine Handykamera auch.
Halte ihn kurz
Code 128 wird mit jedem Zeichen breiter. Ein Code mit zwanzig Zeichen druckt auf einem kleinen Etikett so schmal, dass ein günstiger Scanner die Balken nicht mehr auflöst.
Zwölf Zeichen sind eine gute Obergrenze fürs Regaletikett. Sind deine Codes länger, ist der Code das Problem, nicht der Drucker.
Wo es schiefgeht
Ein gedruckter interner Code landet im Barcode-Feld statt der echten Nummer
vom Karton. Er scannt in deinem Lager und scheitert überall sonst, denn kein
Marktplatz kennt ACM-HOOD-BLU-M.
Halte beides getrennt. Die Nummer des Lieferanten gehört ins Barcode-Feld, deine ins Feld für die Artikelnummer.
Verwandte Begriffe
Artikelnummer
Auch genannt: SKU
Eine Artikelnummer ist dein eigener Code für genau einen Artikel, bis hinunter zu Größe und Farbe. Du vergibst sie, und nur dein Laden nutzt sie.
EAN
Auch genannt: Europäische Artikelnummer, EAN-13
Ein EAN ist der dreizehnstellige Handelsbarcode, der in Europa und dem größten Teil der Welt außerhalb Nordamerikas benutzt wird.
Lagerplatz
Auch genannt: Stellplatz
Ein Lagerplatz ist die Adresse eines Ortes in deinem Lager, damit jeder ein Produkt finden kann ohne es gezeigt zu bekommen.