Glossar
Prüfziffer
Eine Prüfziffer ist die letzte Zahl eines Barcodes. Sie wird aus den anderen berechnet, damit ein Scanner Lesefehler erkennt.
Sie ist kein Teil der Produktnummer. Sie ist eine Probe.
Wie sie funktioniert
Nimm die ersten zwölf Ziffern eines EAN. Multipliziere jede zweite mit drei, addiere alles, und sieh nach, wie weit die Summe vom nächsten Zehner entfernt ist. Diese Lücke ist die Prüfziffer.
Ein Scanner rechnet dasselbe in wenigen Tausendstelsekunden. Passt das Ergebnis nicht zur gelesenen Ziffer, verweigert er den Scan, statt dir das falsche Produkt zu geben.
Warum du ihr begegnest
Meistens, wenn eine Nummer nicht funktioniert. Du hast dreizehn Ziffern aus einer Lieferantenliste getippt, Shopify hat sie angenommen, und der Scanner findet sie nie.
Eine Ziffer ist falsch. Oft sind zwei vertauscht, und genau dagegen wurde die Prüfziffer erfunden.
Wo es schiefgeht
Leute erzeugen eigene Barcodenummern und lassen die letzte Ziffer weg oder raten sie. Die Nummer sieht gut aus, und jeder ordentliche Scanner lehnt sie ab.
Brauchst du eigene Codes, nimm Code 128, der ohne Prüfziffer auskommt. Brauchst du eine echte GTIN, kommt sie mit der richtigen Prüfziffer, und die änderst du nie.
Verwandte Begriffe
EAN
Auch genannt: Europäische Artikelnummer, EAN-13
Ein EAN ist der dreizehnstellige Handelsbarcode, der in Europa und dem größten Teil der Welt außerhalb Nordamerikas benutzt wird.
UPC
Auch genannt: Universal Product Code, UPC-A
Ein UPC ist der zwölfstellige Handelsbarcode aus den USA und Kanada. Er ist der nordamerikanische Verwandte des EAN.
GTIN
Auch genannt: Global Trade Item Number
Eine GTIN ist die Nummer, die ein Produkt weltweit identifiziert. Der Barcode auf dem Karton ist nur eine Art, sie zu drucken.